Im August gibt es in bavarikon allerhand zu entdecken!
Lernen Sie unsere neue virtuelle Ausstellung zur Geschichte des Papiergeldes kennen! Wenn Sie sich für Design interessieren, sind die Highlights aus der Neuen Sammlung vielleicht genau das Richtige für Sie. Eine klare Empfehlung sind diesen Monat auch unsere Neuzugänge in 3D: Die Mercator-Globen können von allen Seiten bestaunt werden!
Außerdem präsentieren wir Ihnen eine Handschrift aus Privatbesitz. Dass derartige Digitalisate gezeigt werden können, verdankt sich der Kooperation der Eigentümer mit Einrichtungen, die als Partner von bavarikon ihre Bestände zur Verfügung stellen.
In unserer neuen virtuellen Ausstellung erfahren Sie, wie aus einem Stück Papier eines der wichtigsten Zahlungsmittel wurde. Exponate aus fünf Jahrhunderten führen ein in die Geschichte des Papiergeldes. Die Ausstellung informiert über Funktion, Herstellung und Gestaltung des Papiergeldes im Wandel der Zeit.
Die Neue Sammlung, das älteste Designmuseum der Welt, beherbergt rund 100.000 Sammlungsobjekte: Davon wurde für bavarikon eine Auswahl von 100 „Highlights“ getroffen, anhand derer sich die Vielseitigkeit der Sammlung genauso ablesen lässt wie die entscheidenden Etappen der Entwicklung des modernen Designs. Es werden seriell gefertigte Industrieprodukte vorgestellt, aber auch einzigartiges Kunsthandwerk. 91 Objekte sind ab jetzt online, 9 weitere 3D‑Modelle folgen!
Neu in bavarikon ist das beeindruckende Globenpaar des Kartografen Gerhard Mercator in 3D: 1541 war der Erdglobus der größte bis dahin gedruckte Globus. Mercators großes Verdienst war es, den Globus mit Loxodromen auszustatten, das sind Linien, die alle Meridiane im gleichen Winkel schneiden und mit deren Hilfe Seeleute ihr Ziel ansteuern können. Der dazugehörige Himmelsglobus (1551) sollte nach den Vorstellungen Mercators der genaueste seiner Zeit werden. Dabei griff er schon auf das heliozentrische Weltbild nach Kopernikus zurück, um die korrekte Position der Sterne für die Zeit um 1550 zu bestimmen.
Neben Beständen und Objekten aus bayerischen Kulturinstitutionen präsentiert bavarikon auch Objekte, die sich heute in Privatbesitz befinden und der Öffentlichkeit somit in der Regel nicht zugänglich sind, z. B. das Stammbuch der Donauer: Christoph Donauer versammelte hier auf 844 Seiten handschriftliche Einträge 466 befreundeter oder bekannter Personen, viele davon mit farbigen Wappen oder anderen Malereien. Damit bietet die Handschrift gerade für die Sozial- und Alltagsgeschichte der Reichsstadt Regensburg wichtige Aufschlüsse. Insbesondere das Regensburger Religionsgespräch von 1601 hat zahlreiche Eintragungen hervorgebracht.