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bavarikon-Newsletter Oktober 2021

Wir laden Sie diesen Monat dazu ein, unsere neue virtuelle Ausstellung "Regensburg und seine jüdische Gemeinde im Mittelalter" kennzulernen! Sie wurde von den Staatlichen Archiven Bayerns erstellt und ist unser Beitrag zum Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland".

Außerdem freuen wir uns, Ihnen bedeutende Musikquellen aus Nürnberger Kirchen und archäologische Dokumentationsfotos vorzustellen.

Neue virtuelle Ausstellung
Regensburg und seine jüdische Gemeinde im Mittelalter

Unsere neue virtuelle Ausstellung spürt den Lebensbedingungen der jüdischen Bürgerinnen und Bürger im mittelalterlichen Regensburg nach. Über 60 hochwertige Digitalisate zeigen dabei unterschiedlichste Facetten auf: Wo lebte die jüdische Bevölkerung, wie finanzierte sie ihren Lebensunterhalt und welche Rechte und Pflichten hatten sie? Auch alltägliche Dinge wie das Einkaufen, die medizinische Versorgung und Freizeitbeschäftigungen werden veranschaulicht. Anhand lateinischer und hebräischer Quellen, Urkunden, Siegel, Bilder, Karten sowie archäologischer Funde ergibt sich so ein umfassender Einblick in das jüdische Leben zur damaligen Zeit.

Neue Sammlung
Handschriftliche und gedruckte Musikquellen des 14. bis 16. Jahrhunderts aus Nürnberger Kirchen

Die Musikquellen aus dem in Nürnberg beheimateten Landeskirchlichen Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sind ein wichtiges Zeugnis des Reformationsjahrhunderts. Von überragender Bedeutung ist die Sammlung vor allem für die Überlieferung der Werke des Münchner Hofkapellmeisters Orlando di Lasso (1532-1594). Sie enthält eine große Anzahl seiner Motetten und Messen, und zwar sowohl handschriftlich in großformatigen Chorbüchern als auch gedruckt in Form von Stimmbüchern. Insgesamt stehen Ihnen ab jetzt über 70 handschriftliche und gedruckte Musikquellen des 14. bis 16. Jahrhunderts zur Verfügung.

Sammlung
Archäologische Dokumentationsfotos aus dem 19. bis 21. Jahrhundert

Für den wissenschaftlichen Aussagewert archäologischer Funde ist es von enormer Bedeutung, bereits während der Ausgrabung möglichst viele Informationen zu gewinnen. Dies geht mit einer detaillierten fotografischen Dokumentation einher: Grabungsaufnahmen zeigen die präzise Lage eines Fundes im Boden. Restaurierungsfotos halten Arbeitsvorgänge und Veränderungen am Objekt fest und alte Landschaftsfotografien können darüber Auskunft geben, wie die geographischen Gegebenheiten vor einem archäologischen Eingriff waren. In unserer Sammlung finden Sie über 500 solcher Dokumentationsfotos, zum Beispiel Bilder der Bergung der bislang einzig bekannten Moorleiche Bayerns, die 1957 beim Torfabbau auf dem Gemeindegebiet von Hohenpeißenberg gefunden wurde. Die "Frau von Peiting" wurde wahrscheinlich im 14. Jahrhundert in einem Holzsarg (siehe Bild) in O-W-Richtung bestattet.

Impressum

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